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Futter für unsere Hunde 

Wir sind seit Dezember 2008 überzeugte „Barfer“ (Biologisch Artgerechtes Rohes Futter)  geworden – zur Freude unserer Hunde..., d.h. wir füttern kein Trockenfutter, sondern wir füttern frisches Fleisch, Knochen, frisches Gemüse, frisches Obst und frische Milchprodukte.
Ich möchte hier keine Anleitung für die Rohernährung geben, da hierzu bereits wunderbare Bücher, Artikel und ebenfalls eine Menge im Internet zu finden ist. Für alle, die sich über dieses Thema genauer informieren möchten, erstelle ich unten eine kleine Liste von Literaturhinweisen und Internetbezugsadressen.

Die Vorteile von „barf“-Ernährung (um nur einige davon zu nennen):
Stärkere Abwehr gegen Krankheiten und Parasiten
Kein Körper- oder Mundgeruch
klare Augen
Gesunde Haut und wunderschönes Fell
Verbesserte Verdauung
Saubere Zähne
Starke Nägel
Saubere Ohren
Kleiner, kompakter Kot
ein längerer Genuss für die Hunde beim Fressen – sogar Fressen in der gemütlichen Liegeposition ist möglich –
bei Trockenfutter = undenkbar
und
die Befriedigung, genau zu wissen, was die eigenen Hunde fressen.

Die Nachteile:

Es braucht etwas mehr Zeit und Vorbereitung, es ist etwas teurer als ein hochwertiges Trockenfutter (nach meiner Auflistung), dafür spart man beim Tierarzt.

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Ich liebe es jeden Tag auf’s Neue den Hunden ein tolles „Menü“ zu zaubern – es macht wirklich Spaß.
Die kleine Anfangs-Barfer-Kühltruhe wurde inzwischen durch eine große Kühltruhe ersetzt, um nicht jede Woche sich um genügend Fleischvorräte sorgen zu müssen. Aber als Einstieg um zu testen, ob die Ernährung wirklich überzeugt, haben wir erst mal mit den 3 Gefrierfächern in unserer Küche angefangen. Als wir dann aber 3 erwachsene Hunde + 9 Welpen versorgen wollten, merkten wir, dass die Kapazitäten hier ein Ende haben. Jetzt sind wir aber bestens ausgestattet.
Das Fleisch bestelle ich bei zwei Internet-Anbietern meines Vertrauens – es werden immer 28 kg Pakete geliefert (reicht für ca. 14 Tage), von denen ich 1 oder 2 bestelle. Gemüse + Obst kaufe ich bei meinem normal Einkauf im Geschäft.
Um dem Hund die Verwertbarkeit von Obst und Gemüse möglich zu machen, wird dies vor Verzehr mit dem Mixer püriert (1x täglich für 2 Mahlzeiten morgens + abends wird püriert). Heute morgen gab es püriert: Karotten, Zucchini, Chicoree, ein Stück Ingwer, Banane + Kiwi – dazu gab es: Hähnchenhälse + ein Stück Pansen + ein Schuß Hanföl + Seealgenpulver.
Die Zusammensetzung des Gemüse/Obstbreies ändert sich täglich.

Anfangs war das „Barfen“ für mich wirklich ein Zeitaufwand, da ich sehr viel darüber gelesen habe und ich alles wissen wollte, um bloß nichts falsch zu machen. Inzwischen läuft das aber so gut, dass ich mich frage ob es sich wirklich um einen erhöhten Zeitaufwand handelt. Das informieren und die Augen und Ohren offen zu halten bleibt natürlich, das soll es auch, denn es gibt immer wieder neue Dinge zum Probieren und in seine Ernährungschiene aufzunehmen.

Ein Buch „Das Kräuterhandbuch für Hund und Katze“ von Juliette de Bairacali Levy hat mich ganz besonders in Beschlag genommen. Ich kann dieses Buch jedem wärmstens ans Herz legen – soviel Anregungen und Ideen zur artgerechten Ernährung sind darin enthalten, dass es für mich ein treuer Begleiter ist und sein wird.

Ich habe inzwischen schon viele Reaktionen auf den Satz: „Ich barfe unsere Hunde“ erhalten. Alles war dabei von: „oh ich barfe auch“, „das würde ich auch gerne, aber ich traue mich nicht“, „Ihhhh – das ist so ekelig + stinkt so – pfui“ ....

Das letzte Argument kann ich gar nicht nachvollziehen. Ich habe einfach mal von den letzten Tagen Fotos gemacht, damit sich jeder mal sein eigenes „Bild“ machen kann, ob die Mahlzeiten ekelig sind. Den Geruch kann ich per Internet nicht mitliefern, aber das stinken kann ich ebenso nicht bestätigen.


Leber, Rindermix, Joghurt + Gemüse/Obstbrei

Rinderlefzen + Gemüse/Obstbrei

Putenhals, gewolfter Pansen + Gemüse/Obstbrei
 

gewolftes Hühnerfleisch, Rindersehnen, Pansen Gemüse/Obstbrei und ein Ei

Angelina beim Putenhals "vernichten"

hier frisst Nike ein Stück Rinderknochen mit Fleisch

1x in der Woche gibt es Obst, Honig, Joghurt + Getreideflocken

Rinderknochen
 

Nike beim Rinderkehlkopf essen

 

Angelina beim Rinderkehlkopf essen

 


Die Verantwortung für unsere Gesundheit und die unserer Haustiere liegt nicht beim Tierarzt oder bei der Futtermittelindustrie, sondern sie liegt in unseren Händen.
Gehen Sie nicht den einfachsten und bequemsten Weg, sondern den besten. Unseren Hunden ist nur ein kurzes Leben auf unserer Erde beschieden und sehr viel Einfluss können wir darauf nicht nehmen. Aber in diesen Grenzen haben wir die Möglichkeit die Voraussetzungen für ein langes und gesundes Leben zu schaffen. Nehmen Sie es in die Hand.

Hier einige Literaturtipps:
BARF - Biologisch Artgerechtes Rohes Futter für Hunde von Swanie Simon = EUR 5,00
BARF Biologisch Artgerechtes Rohes Futter für Welpen und trächtige Hündinnen von Swanie Simon = EUR 5,00
BARF SENIOR - Biologisch Artgerechtes Rohes Futter im Alter und bei Erkrankungen von Swanie Simon= EUR 5,00
Das Kräuterhandbuch für Hund und Katze von Juliette de Bairacli Levy und Swanie Simon = EUR 19,90

Fleischbezugsquellen:
www.futter-fundgrube.de
www.das-tierhotel.de

interessante Internetadressen:
www.gesundehunde.com
www.barf-fuer-hunde.de

Natürlich stehe ich auch für Fragen betreffend Barf-Ernährung zur Verfügung :-)

 

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